Internationales Seminar „Reduzierung gefährlicher Substanzen aus städtischen Quellen“.

Wir laden Vertreter aus Städten und Gemeinden des Ostseeraumes und darüber hinaus herzlich zum internationalen Seminar „Reduzierung gefährlicher Substanzen aus den städtischen Quellen – Strategien, Instrumente und Anreize für Städte und Gemeinden“ ein. Das Seminar findet am 30. und 31. Mai 2017 in Turku, Finnland, statt.

Die zweitägige Veranstaltung wird sich in Vorträgen und interaktiven Workshops mit verschiedenen Ansätzen und Instrumenten zur Reduzierung der Belastung durch Chemikalien in urbanen Räumen beschäftigen. So werden unter anderem Ergebnisse aus den Chemikalien-Screenings, die in Stockholm, Västaras, Pärnu, Riga, Kaunas, Silale und Gdansk durchgeführt wurden, vorgestellt.

Des Weiteren soll diskutiert werden, wie man beispielsweise Aktionspläne oder das öffentliche Beschaffungswesen nutzen kann, um die Verwendung bestimmter Zielsubstanzen zu reduzieren. Anforderungen, praktische und rechtliche Auswirkungen sollen dabei erörtert werden. Auch soll die Nutzung von Kommunikationswerkzeugen diskutiert werden, mit denen gezielt KMUs und Einwohner angesprochen werden können, um ein Änderung des Nutzerverhaltens herbeizuführen.

Was können Sie in Ihrer Stadt tun, um die gefährliche Stoffe zu reduzieren? Möchten Sie gerne mehr erfahren, was die Experten über die Mikroschadstoffbelastung sagen? Suchen Sie nach Möglichkeiten, kleine und mittlere Unternehmen in die Arbeit einzubinden oder denken Sie darüber nach, eine Öffentlichkeitskampagne durchzuführen? Vielleicht möchten Sie aber auch mehr über die Möglichkeit erfahren, das öffentliche Beschaffungswesen als Instrument für die Reduzierung gefährlicher Chemikalien in Städten zu nutzen? Dann sind Sie in Turku herzlich willkommen, um sich mit Fachleuten, Wissenschaftlern und anderen kommunalen Vertretern auszutauschen!

Das Programm sowie generelle Informationen zur Veranstaltung und Registrierung finden Sie hier.