Kommunen spielen eine große Rolle, wenn es darum geht sich mit gefährlichen Chemikalien und ihrer Reduzierung auseinanderzusetzen. Kommunalverwaltungen und Betriebe in kommunaler Hand können eine Menge dafür tun, um unsere Städte sauberer und sicherer zu machen. Erstens sind sie für die Wasserentsorgung und –reinigung zuständig. Zweitens kontrollieren sie Einleitungen in die Kanalisation und können das Thema an die Bewohner kommunizieren. Und drittens sind sie selbst ein großer Verbraucher von Produkten mit gefährlichen Chemikalien. Wenn Kommunen anders für ihren eigenen Bedarf einkaufen, sinken auch die Chemikalienemissionen.

 

 

 

Weniger gefährliche Chemikalien in der Gebäudereinigung

Krauss Gebäudemanagement reduziert die Emission gefährlicher Stoffe nicht nur durch den Ersatz konventioneller Reinigungsmittel mit ökologischen Alternativen. Genauso wichtig ist der effiziente Einsatz von Reinigungsmitteln. In den letzten Jahren wurden die Putzmaschinen nach und nach mit elektronischen Dosiersystemen ausgestattet. Auch vermeintliche Kleinigkeiten können wichtig sein: kleine Gitter vor den Düsen von Sprühflaschen sorgen dafür, dass das Reinigungsmittel sich beim Sprühen nicht im Raum verteilt und in Lungen der Mitarbeiter landet. Es führt auch zu einer effizienteren Verwendung des Putzmittels, da die Flüssigkeit komplett auf der zu reinigenden Fläche aufgetragen wird.

Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe

Im Rahmen des NonHazCity-Projekts wurde in sechs Gemeinden an der Ostsee (Pärnu, Kaunas, Šilalė, Riga, Gdańsk und Turku) eine Untersuchung von Gefahrstoffen durchgeführt. Bestehende Daten aus Stockholm und Västerås (Schweden) wurden zum Vergleich herangezogen.

Es wurden Abwasserproben aus Wohn- und Industriegebieten, Kläranlagen sowie Regen- und Klärschlammanlagen gesammelt. Die Proben wurden auf das Vorkommen ausgewählter gefährlicher Substanzen untersucht, um lokale prioritäre Substanzen für die weitere Arbeit im Projekt zu identifizieren.

Live-Übertragung: Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe im Ostseeraum

Wir laden Sie ein, virtuell an unserer Pressekonferenz “NonHazCity: Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe im Ostseeraum” teilzunehmen, die am 19. Oktober 2017 um 10 Uhr MEZ stattfindet. Die öffentliche Veranstaltung wird im Rahmen der estnischen Präsidenschaft des Rates der Europäischen