Kommunale Strategien zum Umgang mit gefährlichen Stoffen: Einige Städte haben damit begonnen, sogenannte Chemikalienmaßnahmenpläne zu entwickeln. In diesen Dokumenten wird versucht, eine mittel- und langfristige Strategie für die Reduzierung des Gebrauchs und der Emissionen gefährlicher Stoffe zu entwickeln. Dazu werden prioritäre Stoffe definiert, die man zuerst angehen möchte und Reduktionsziele gesetzt. Maßnahmen werden priorisiert und die Zielgruppen und Stakeholder benannt, mit denen man die Reduzierung erreichen möchte. Idealerweise sollte die Kommune in allen Handlungsfeldern (Vorbildaktivitäten bei der Emissionsreduzierung, Gewässermonitoring, Information und Schulung) aktiv werden.

Ein Vorbild im Umgang mit gefährlichen Stoffen ist die schwedische Hauptstadt Stockholm. Die Kommune hat als Ziel die das “giftfreie Stockholm 2030” ausgegeben. Um dies zu erreichen wurde in einem ersten Schritt ein Chemikalienmaßnahmenplan für die Jahre 2014-2019 erarbeitet. Eine englische Kurzversion des Plans finden sie hier.