Wussten Sie schon?

 

Laut dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE):

  • Nur 15 % der Deutschen entsorgen ihre Medikamente immer richtig (über den Restmüll)
  • Circa 47 % der Deutschen entsorgen flüssige Medikamentenreste falsch (z. B. über die Spüle oder die Toilette)

In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung zur Entsorgung von Arzneimitteln. Jeder Landkreis hat spezifische Wege, Medikamente zu entsorgen. Wenn man keine genaue Information hat, empfiehlt die Bundesregierung, die Medikamente mit dem Restmüll zu entsorgen. Die Erklärung ist einfach: Ein Großteil des Restmülls wird heutzutage verbrannt, dadurch werden die Wirkstoffe vernichtet.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Datenbank erstellt, in der die Verbraucher für ihren Landkreis oder ihre kreisfreie Stadt herausfinden können, welche Entsorgungswege empfohlen werden.

 

Bei 95% Chemikalien die in EU in behördlichen Listen erfasst sind, ist nicht bekannt, wie sie auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit wirken.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen berichtet, dass:

  • In der EU sind etwa 100.000 Chemikalien in behördlichen Listen erfasst
  • Bei rund 95.000 dieser Chemikalien nicht bekannt ist, wie sie auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit wirken

 

Rund ein Viertel aller Phthalate (Weichmacher), die in Konsumgütern vorkommen, findet sich in Bodenbelägen und Tapeten

Die Verteilung von Phthalaten ist ungefähr wie folgt (VZBV, Zahlen für die Europäische Union):

  • 25 % in Bodenbelägen und Tapeten
  • 17,5 % in Kabeln und Leitungen
  • 13 % in Türen und Fenstern
  • 1,5 % in Materialien zum Dachdecken
  • 1,5 % im Unterbodenschutz für Autos
  • 2 % in Kinderspielzeug

Der Rest verteilt sich auf viele kleinere Produktgruppen.