Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe

Im Rahmen des Projekts NonHazCity wurden Abwasserproben aus Wohn- und Industriegebieten, Kläranlagen sowie Regen- und Klärschlammanlagen in sechs Stadtbezirken rund um die Ostsee gesammelt und analysiert: Aus Pärnu (Estland); Kaunas und Šilalė (Litauen); Riga (Lettland); Gdańsk (Polen) und Turku (Finnland). Bestehende Daten aus Stockholm und Västerås (Schweden) wurden zum Vergleich herangezogen.

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung

Am 19. Oktober um 10 Uhr morgens (CET) fand eine Live-Übertragung „Non-Haz-City: Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe im Ostseeraum“ statt. Die öffentliche Veranstaltung wurde im Rahmen der estnischen Präsidenschaft des Rates der Europäischen Union in Pärnu, Estland gehalten.

Live Übertragung

Am 19. Oktober begann die Veranstaltung zusammen mit der stellvertretenden Projektmanagerin Heidrun Fammler (Baltic Environmental Forum) mit einer kleinen Präsentation über das Projekt NonHazCity – ein “Flagship Project” der EU-Strategie für den Ostseeraum. Danach stellte die Projektmanagerin Tonie Wickman (Stadt Stockholm) die Ergebnisse der Probenanalyse vor und präsentierte Schlussfolgerungen bezüglich der Verbreitung gefährlicher Stoffe im Abwasser und den Emissionsquellen. Außerdem wurden eine Reihe von Vorgehensweisen aufgezeigt, mit welchen kommunale Akteure, kleine und mittelständige Unternehmen sowie Verbraucher selbst die Emissionen dieser Chemikalien in die Abwassersysteme und letztendlich in die Ostsee vermindern können.

Rainer Aavik, der stellvertretende Bürgermeister von Pärnu – einer der Städte im Ostseeraum, die an den Untersuchungen teilgenommen haben – zog in Anbetracht der Analyseergebnisse der Beprobung in Pärnu Rückschlüsse. Außerdem erklärte er wie internationale Kooperation wie im NonHazCity-Projekt dabei hilft, ökologisches Handeln und eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu stärken, sowie das Problembewusstsein der Gesellschaft auf lokaler Ebene zu stärken.