Giftfreie Unternehmen: Ist es realistisch, das eigene Unternehmen erfolgreich und rentabel zu führen und dabei nur Produkte zu verwenden die keine gefährlichen Stoffe enthalten? Die Erfahrungen vieler Vorreiter aus den unterschiedlichsten Branchen sagt „ja“! Und dies ist die Botschaft, die wir an die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Hamburg aussenden möchten.
Aber wie ist die Situation in der Stadt aktuell? Es war für uns nicht nur wichtig zu identifizieren, welche Art von Unternehmen in Hamburg ökologische und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen anbieten, sondern auch zu verstehen, ob es ein Bewusstsein für das Thema „Gefährliche Stoffe“ in den Unternehmen gibt. Weiterhin wollten wir herausfinden, was die Beweggründe derjenigen Unternehmer sind, die nur noch umweltfreundliche Produkte verwenden. Ist es die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen dieser Unternehmen? Oder spiegeln sich hier spezielle unternehmerische Lebensstile wieder? Kann die Vermeidung oder Reduzierung von Produkten mit gefährlichen Inhaltsstoffen einen Wettbewerbsvorteil bedeuten? Oder führt sie durch den Verzicht auf bestimmte Eigenschaften konventioneller Produkte zu größerem Arbeitsaufwand und steigenden Kosten?

Um all diese Fragen zu beantworten, haben wir Vertreter verschiedener Branchen befragt. Dabei handelt es sich um Frisöre, Maler, Schreiner etc., bei denen der Verzicht auf bedenkliche Produkte schon jetzt Realität ist und die damit nicht nur der Umwelt und sich selbst, sondern auch ihren Mitarbeitern und Kunden etwas Gutes tun. Sie sind unsere Vorreiter für ein giftfreies Hamburg!

Nach dem Abschluss aller Interviews mit den ausgewählten KMU werden die „Erfolgsgeschichten“ auf unserer Webseite veröffentlicht. Die persönliche Erfahrung der Unternehmer soll Aufschluss darüber geben, was die Herausforderungen in der jeweiligen Branche sind, wer die Zielgruppe ökologisch ausgerichteter Unternehmen ist und was berücksichtigt werden muss, wenn ein Betrieb seine Produktion oder die Erbringung seiner Dienstleistung auf Produkte ohne gefährlicher Schadstoffe umstellt.

EDC – Free Europe hat acht Forderungen für eine EU-EDC-Strategie vorbereitet.

EDC – Free Europe hat acht Forderungen für eine EU-EDC-Strategie vorbereitet.

EDC – Free Europe ruft EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dazu auf, vor dem Sommer 2018 eine voll entwickelte Strategie herauszugeben und hat acht Punkte vorbereitet, die in die EU-Strategie zu endokrin wirksamen Chemikalien einfließen sollten.

Wie kann man das Thema „gefährliche Chemikalien“ verständlich kommunizieren? Johan Galster (Umweltinspektor der Stadt Kopenhagen) hat eine Antwort: „Zuerst weg mit dem Schlimmsten!“

Zuerst weg mit dem Schlimmsten! Unter diesem Motto geht Johan Galster von der Stadt Kopenhagen gegen die Verwendung gefährlicher Chemikalien vor. Erfolge konnte er dabei in der Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Branchen wie dem Bausektor und dem Frisörhandwerk verzeichnen.

ECHA nimmt 7 neue Substanzen in die Kandidatenliste der SVHC-Stoffe auf

Europäische Chemikalienagentur nimmt 7 neue Substanzen in die Kandidatenliste besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) auf.

Der Kampf gegen gefährliche Chemikalien ist niemals abgeschlossen. Ständig werden neue Substanzen auf den Markt gebracht, deren Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen überprüft werden muss. Und auch bei Substanzen, die schon länger im Einsatz sind, dauert es oft Jahre, bis in Studien ihre Gefährlichkeit belegt ist. Jetzt hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) 7 neue Substanzen in die sogenannte „Kandidatenliste der SVHC-Stoffe“ mit aufgenommen.