Giftfreie Unternehmen: Ist es realistisch, das eigene Unternehmen erfolgreich und rentabel zu führen und dabei nur Produkte zu verwenden die keine gefährlichen Stoffe enthalten? Die Erfahrungen vieler Vorreiter aus den unterschiedlichsten Branchen sagt „ja“! Und dies ist die Botschaft, die wir an die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Hamburg aussenden möchten.
Aber wie ist die Situation in der Stadt aktuell? Es war für uns nicht nur wichtig zu identifizieren, welche Art von Unternehmen in Hamburg ökologische und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen anbieten, sondern auch zu verstehen, ob es ein Bewusstsein für das Thema „Gefährliche Stoffe“ in den Unternehmen gibt. Weiterhin wollten wir herausfinden, was die Beweggründe derjenigen Unternehmer sind, die nur noch umweltfreundliche Produkte verwenden. Ist es die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen dieser Unternehmen? Oder spiegeln sich hier spezielle unternehmerische Lebensstile wieder? Kann die Vermeidung oder Reduzierung von Produkten mit gefährlichen Inhaltsstoffen einen Wettbewerbsvorteil bedeuten? Oder führt sie durch den Verzicht auf bestimmte Eigenschaften konventioneller Produkte zu größerem Arbeitsaufwand und steigenden Kosten?

Um all diese Fragen zu beantworten, haben wir Vertreter verschiedener Branchen befragt. Dabei handelt es sich um Frisöre, Maler, Schreiner etc., bei denen der Verzicht auf bedenkliche Produkte schon jetzt Realität ist und die damit nicht nur der Umwelt und sich selbst, sondern auch ihren Mitarbeitern und Kunden etwas Gutes tun. Sie sind unsere Vorreiter für ein giftfreies Hamburg!

Nach dem Abschluss aller Interviews mit den ausgewählten KMU werden die „Erfolgsgeschichten“ auf unserer Webseite veröffentlicht. Die persönliche Erfahrung der Unternehmer soll Aufschluss darüber geben, was die Herausforderungen in der jeweiligen Branche sind, wer die Zielgruppe ökologisch ausgerichteter Unternehmen ist und was berücksichtigt werden muss, wenn ein Betrieb seine Produktion oder die Erbringung seiner Dienstleistung auf Produkte ohne gefährlicher Schadstoffe umstellt.

Weniger gefährliche Chemikalien in der Gebäudereinigung

Krauss Gebäudemanagement reduziert die Emission gefährlicher Stoffe nicht nur durch den Ersatz konventioneller Reinigungsmittel mit ökologischen Alternativen. Genauso wichtig ist der effiziente Einsatz von Reinigungsmitteln. In den letzten Jahren wurden die Putzmaschinen nach und nach mit elektronischen Dosiersystemen ausgestattet. Auch vermeintliche Kleinigkeiten können wichtig sein: kleine Gitter vor den Düsen von Sprühflaschen sorgen dafür, dass das Reinigungsmittel sich beim Sprühen nicht im Raum verteilt und in Lungen der Mitarbeiter landet. Es führt auch zu einer effizienteren Verwendung des Putzmittels, da die Flüssigkeit komplett auf der zu reinigenden Fläche aufgetragen wird.

Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe

Im Rahmen des NonHazCity-Projekts wurde in sechs Gemeinden an der Ostsee (Pärnu, Kaunas, Šilalė, Riga, Gdańsk und Turku) eine Untersuchung von Gefahrstoffen durchgeführt. Bestehende Daten aus Stockholm und Västerås (Schweden) wurden zum Vergleich herangezogen.

Es wurden Abwasserproben aus Wohn- und Industriegebieten, Kläranlagen sowie Regen- und Klärschlammanlagen gesammelt. Die Proben wurden auf das Vorkommen ausgewählter gefährlicher Substanzen untersucht, um lokale prioritäre Substanzen für die weitere Arbeit im Projekt zu identifizieren.

Live-Übertragung: Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe im Ostseeraum

Wir laden Sie ein, virtuell an unserer Pressekonferenz “NonHazCity: Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe im Ostseeraum” teilzunehmen, die am 19. Oktober 2017 um 10 Uhr MEZ stattfindet. Die öffentliche Veranstaltung wird im Rahmen der estnischen Präsidenschaft des Rates der Europäischen