Chemische Reinigungen säubern Textilien, indem sie organische Lösungsmittel statt Wasser verwenden. Hartnäckige Flecken können dadurch zwar besser entfernt werden, der Reinigungsprozess ist aus gesundheitlicher Perspektive gefährlicher als normale Waschvorgänge. Lange Zeit wurde Tetrachlorethylen oder Perchlorethylen verwendet. Es ist verhältnismäßig billig und besitzt gute Reinigungseigenschaften. Aktuelle Forschung legt jedoch den Verdacht nah, dass diese Substanzen krebserregend sind – insbesondere der dauerhafte Kontakt kann dazu beitragen, dass sich bösartige Tumore entwickeln. In letzter Zeit werden die betreffenden Stoffe durch weniger bedenkliche Alternativen ersetzt, z. B. flüssiges Silikon und Glykolether.