In unserem Alltag begegnen wir überall gefährlichen Stoffen. Sie sollen unterschiedlichsten Produkten bestimmte Eigenschaften verleihen, z. B. Elastizität bei Kunststoffen, Wasserdichte, antibakterielle Eigenschaften. Als Nebenwirkung können allerdings Gefährdungen der menschlichen Gesundheit oder Schädigungen natürlicher Prozesse auftreten. Wir benutzen ganz selbstverständlich viele Produkte, die gefährliche Stoffe enthalten können, ohne dass wir uns dessen bewusst sind: besonders Pflegeprodukte, Kosmetika, Kinderspielzeuge, Möbel und Reinigungsmittel – Produkte, mit denen wir jeden Tag in Kontakt kommen.

Private Haushalte sind bedeutende Nutzer von Produkten, die gefährliche Stoffe enthalten können. Mit unseren Kaufentscheidungen senden wir ein Signal an die Hersteller: welche Produkte möchten wir in unseren Haushalten haben – und welche nicht. Wir können alle durch unsere Nachfrage dazu beitragen, dass Produkte, die für unsere Gesundheit unbedenklich sind, auf den Markt kommen. Damit übernehmen wir gleichzeitig auch die Verantwortung für unsere Umwelt – indem wir die Menge gefährlicher Stoffe reduzieren, die täglich aus unseren Wohnungen in die Kanalisation und schließlich in Flüsse und Seen gelangt.

 

EDC – Free Europe hat acht Forderungen für eine EU-EDC-Strategie vorbereitet.

EDC – Free Europe hat acht Forderungen für eine EU-EDC-Strategie vorbereitet.

EDC – Free Europe ruft EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dazu auf, vor dem Sommer 2018 eine voll entwickelte Strategie herauszugeben und hat acht Punkte vorbereitet, die in die EU-Strategie zu endokrin wirksamen Chemikalien einfließen sollten.

Wie kann man das Thema „gefährliche Chemikalien“ verständlich kommunizieren? Johan Galster (Umweltinspektor der Stadt Kopenhagen) hat eine Antwort: „Zuerst weg mit dem Schlimmsten!“

Zuerst weg mit dem Schlimmsten! Unter diesem Motto geht Johan Galster von der Stadt Kopenhagen gegen die Verwendung gefährlicher Chemikalien vor. Erfolge konnte er dabei in der Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Branchen wie dem Bausektor und dem Frisörhandwerk verzeichnen.

ECHA nimmt 7 neue Substanzen in die Kandidatenliste der SVHC-Stoffe auf

Europäische Chemikalienagentur nimmt 7 neue Substanzen in die Kandidatenliste besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) auf.

Der Kampf gegen gefährliche Chemikalien ist niemals abgeschlossen. Ständig werden neue Substanzen auf den Markt gebracht, deren Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen überprüft werden muss. Und auch bei Substanzen, die schon länger im Einsatz sind, dauert es oft Jahre, bis in Studien ihre Gefährlichkeit belegt ist. Jetzt hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) 7 neue Substanzen in die sogenannte „Kandidatenliste der SVHC-Stoffe“ mit aufgenommen.