In unserem Alltag begegnen wir überall gefährlichen Stoffen. Sie sollen unterschiedlichsten Produkten bestimmte Eigenschaften verleihen, z. B. Elastizität bei Kunststoffen, Wasserdichte, antibakterielle Eigenschaften. Als Nebenwirkung können allerdings Gefährdungen der menschlichen Gesundheit oder Schädigungen natürlicher Prozesse auftreten. Wir benutzen ganz selbstverständlich viele Produkte, die gefährliche Stoffe enthalten können, ohne dass wir uns dessen bewusst sind: besonders Pflegeprodukte, Kosmetika, Kinderspielzeuge, Möbel und Reinigungsmittel – Produkte, mit denen wir jeden Tag in Kontakt kommen.

Private Haushalte sind bedeutende Nutzer von Produkten, die gefährliche Stoffe enthalten können. Mit unseren Kaufentscheidungen senden wir ein Signal an die Hersteller: welche Produkte möchten wir in unseren Haushalten haben – und welche nicht. Wir können alle durch unsere Nachfrage dazu beitragen, dass Produkte, die für unsere Gesundheit unbedenklich sind, auf den Markt kommen. Damit übernehmen wir gleichzeitig auch die Verantwortung für unsere Umwelt – indem wir die Menge gefährlicher Stoffe reduzieren, die täglich aus unseren Wohnungen in die Kanalisation und schließlich in Flüsse und Seen gelangt.

 

Die Ergebnisse der Haushaltskampagnen zu gefährlichen Chemikalien sind verfügbar

Ein neuer Bericht „Übersicht über die Einwohnerkampagnen in den Städten und die erfolgreichsten Kampagnenelemente“ wurde fertiggestellt. Der Bericht gibt einen Überblick über die Kampagnen zu gefährlichen Chemikalien und deren erfolgreichsten Elemente, die von 2017 bis 2018 in Haushalten von den Partnerstädten durchgeführt wurden. Der Bericht ermutigt auch andere Gemeinden und relevante Interessengruppen, eigene Informationskampagnen durchzuführen. […]

Das BEF DE Team prüft das Chemikalienmanagement beim INTERREG Sekretariat in Rostock

Am Donnerstag, den 10.01.2019, wird das Team von BEF Deutschland das INTERREG Sekretariat in Rostock besuchen und dieses im Rahmen des „NonHazCity“-Projekts auf gefährliche Chemikalien überprüfen. Das europäische Förderprogramm „INTERREG Baltic Sea Region“ ist Förderer unseres Projekts „NonHazCity“ (Innovative Lösungen zur Reduktion der Emissionen gefährlicher Stoffe aus kleinen Quellen) und kommt nun in den Genuss […]

NonHazCity in Hamburg: Ergebnisse – Feedback – Zukunft

Am Dienstag, den 15.01.2019, ab 18 Uhr möchte sich das Baltic Environmental Forum Deutschland im Haus der Zukunft (Osterstraße 58, 20259 Hamburg) mit den Akteuren aus Bereichen wie Verbraucherschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit und betrieblichem Umweltmanagement treffen, um die Ergebnisse und Erfolge von unserem Projekt „NonHazCity“  Revue passieren zu lassen. In den letzten 3 Jahren wurden […]