In unserem Alltag begegnen wir überall gefährlichen Stoffen. Sie sollen unterschiedlichsten Produkten bestimmte Eigenschaften verleihen, z. B. Elastizität bei Kunststoffen, Wasserdichte, antibakterielle Eigenschaften. Als Nebenwirkung können allerdings Gefährdungen der menschlichen Gesundheit oder Schädigungen natürlicher Prozesse auftreten. Wir benutzen ganz selbstverständlich viele Produkte, die gefährliche Stoffe enthalten können, ohne dass wir uns dessen bewusst sind: besonders Pflegeprodukte, Kosmetika, Kinderspielzeuge, Möbel und Reinigungsmittel – Produkte, mit denen wir jeden Tag in Kontakt kommen.

Private Haushalte sind bedeutende Nutzer von Produkten, die gefährliche Stoffe enthalten können. Mit unseren Kaufentscheidungen senden wir ein Signal an die Hersteller: welche Produkte möchten wir in unseren Haushalten haben – und welche nicht. Wir können alle durch unsere Nachfrage dazu beitragen, dass Produkte, die für unsere Gesundheit unbedenklich sind, auf den Markt kommen. Damit übernehmen wir gleichzeitig auch die Verantwortung für unsere Umwelt – indem wir die Menge gefährlicher Stoffe reduzieren, die täglich aus unseren Wohnungen in die Kanalisation und schließlich in Flüsse und Seen gelangt.

 

Ökologischer Adventsmarkt auf Gut Karlshöhe

Am zweiten Adventswochenende, dem 09. und 10. Dezember 2017, präsentieren zahlreiche Aussteller eine Mischung aus regionalen und landwirtschaftlichen Produkten, Informationen rund um Nachhaltigkeit, Kunsthandwerk und Design direkt vom Produzenten, sowie ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie in einem weihnachtlichen Rahmen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Stände sowie das Kleinhuis‘ Gartenbistro mit zahlreichen

Weniger gefährliche Chemikalien in der Gebäudereinigung

Krauss Gebäudemanagement reduziert die Emission gefährlicher Stoffe nicht nur durch den Ersatz konventioneller Reinigungsmittel mit ökologischen Alternativen. Genauso wichtig ist der effiziente Einsatz von Reinigungsmitteln. In den letzten Jahren wurden die Putzmaschinen nach und nach mit elektronischen Dosiersystemen ausgestattet. Auch vermeintliche Kleinigkeiten können wichtig sein: kleine Gitter vor den Düsen von Sprühflaschen sorgen dafür, dass das Reinigungsmittel sich beim Sprühen nicht im Raum verteilt und in Lungen der Mitarbeiter landet. Es führt auch zu einer effizienteren Verwendung des Putzmittels, da die Flüssigkeit komplett auf der zu reinigenden Fläche aufgetragen wird.

Schlüsselfunde der Untersuchung gefährlicher Stoffe

Im Rahmen des NonHazCity-Projekts wurde in sechs Gemeinden an der Ostsee (Pärnu, Kaunas, Šilalė, Riga, Gdańsk und Turku) eine Untersuchung von Gefahrstoffen durchgeführt. Bestehende Daten aus Stockholm und Västerås (Schweden) wurden zum Vergleich herangezogen.

Es wurden Abwasserproben aus Wohn- und Industriegebieten, Kläranlagen sowie Regen- und Klärschlammanlagen gesammelt. Die Proben wurden auf das Vorkommen ausgewählter gefährlicher Substanzen untersucht, um lokale prioritäre Substanzen für die weitere Arbeit im Projekt zu identifizieren.